Uhren aus Glashütte

Glashütte in Sachsen ist besonders durch seine Uhrenmanufaktur bekannt.

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Die Uhrenmarke JTP unique verbindet aktuelles Design mit über 100 Jahre alten Uhrwerken ehemaliger Taschenchronometer. Nachdem Uli Glaser die Uhrwerke der alten Meister-Manufakturen mit detektivischem Feinsinn aufgespürt hat, werden sie im nächsten Schritt aus ihrem Jahrzehnte andauernden Dornröschenschlaf geweckt. Hierfür wird jedes Werk im Hamburger Studio in aufwendiger Kleinstarbeit restauriert. Abschließend werden die verjüngten Meisterstücke in außergewöhnliche Gehäuse gesetzt, so wie auch diese JTP Luxusuhr der Glashütter Uhrenmanufaktur:

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Um die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln erließ die sächsische Landesregierung einen öffentlichen Aufruf durch den bewährte Fachleute gesucht wurden, in sächsischen Notstandsgebieten mit staatlicher Hilfe Industrien aufzubauen. Nach langen Verhandlungen kam am 31. Mai 1845 ein Vertrag zwischen F. A. Lange und der Landesregierung zustande, in dem sich Lange verpflichtete, 15 Lehrlinge innerhalb von drei Jahren zu Uhrmachern auszubilden, während Sachsen seinerseits einen rückzahlbaren Vorschuss von 7820 Talern als Unterstützung bereitstellte. Lange begann arbeitslose Arbeiter der Region zu Uhrmachern auszubilden. Dies begründete u. A. die wirtschaftliche Entwicklung der Uhrenindustrie

Durch den Zweiten Weltkrieg wurde die Uhrenindustrie veranlasst auch  kriegswichtige Güter, wie z. B. Zeitzünder zu bauen, was zur Folge hatte, dass nach Kriegsende die sowjetische Besatzungsmacht sämtliche Fabrikationseinrichtungen demontierte. Ab 1945 wurden die Betriebe der Uhrenindustrie enteignet und verstaatlicht. 1951 schloss die DDR – Führung  fast alle Betriebe der Uhrenindustrie zu einem Großbetrieb zusammen. Übrig blieben nur noch die UROFA, die später in  UFAG umbenannt wurde (Uhren-Rohwerke-Fabrik Glashütte, bzw. Uhrenfabrik Glashütte)  , sowie Lange & Söhne. Der VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB) hatte die Aufgabe, die DDR und später auch die Staaten des RGW (Rat der gegenseitigen Wirtschaftshilfe) mit Uhren verschiedener Art zu versorgen. Am bekanntesten ist die Produktion von Armbanduhren geworden, die auch in großen Stückzahlen in die Bundesrepublik exportiert wurden.

Eine Besonderheit der Uhrenproduktion Glashütte waren die Marinechronometer. Der VEB Glashütter Uhrenbetriebe führte die Weiterentwicklung und Fertigung bis in das Jahr 1976 fort. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde aus dem VEB Glashütter Uhrenbetriebe die Glashütter Uhrenbetrieb GmbH als Rechtsnachfolger aller früheren Unternehmen der Glashütter Uhrenindustrie.

Zunächst baute „Glashütte Original” einfache Armbanduhren mit der Anzeige von Stunde, Minute, Sekunde und Datum.

Nach 1994 gestalteten die neuen Besitzer Heinz W. Pfeifer und Alfred Wallner die Produktpalette um und steigerten die Gehäusequalität. Zudem entwickelte die Firma neue Uhrwerke: Das Kaliber GUB 12-50 (Handaufzug) und das Kaliber GUB 10-60 (Automatik). Bestehende Uhrwerke wurden weiterentwickelt, und neue Werke kamen hinzu, um Komplikationen wie Mondphase, Gangreserveanzeige oder ewigen Kalender in den Uhren anbieten zu können. Die nach 1994 neu konstruierten Uhrwerke hat Glashütte Original so entworfen, dass typische konstruktive und optische Merkmale des Glashütter Uhrenbaus der Vergangenheit zu erkennen sind.

Im Jahr 2000 kaufte die Swatch Group AG die Glashütter Uhrenbetrieb GmbH.

Quelle: Wikipedia, Gerhard Claußen, Martin Häußermann, Bernd Schaarschmidt, Peter Braun: Armbanduhren Spezial. Glashütte Original. Manufaktur. Mechanik. Meisterwerke Heel, Königswinter 2006. Hans Heinrich Schmid: Lexikon der Deutschen Uhrenindustrie 1850–1980. Förderkreis Lebendiges Uhrenindustriemuseum e. V., Villingen-Schwenningen 2005, S. 491. Werner Heinrich: Mechanische Armbanduhren aus Glashütte 1950–1980. Werke, Kaliber, Gehäuse. Callwey, München 2007. Peter Braun: Klassische Armbanduhren. Heel, Königswinter 2000

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